Was ist der Unterschied zwischen Crowdfunding und Crowdinvesting?
Crowdfunding und Crowdinvesting sind miteinander verwandt, unterscheiden sich jedoch in einigen wesentlichen Punkten. Sowohl mit Crowdfunding als auch mit Crowdinvesting ist gemeint, dass bei beiden eine Vielzahl von Personen einen finanziellen Beitrag an einem ‚Startup‘ leisten. Crowdfunding stammt ursprünglich aus dem künstlerischen Bereich und wird häufig genutzt, um Musik, CDs oder Filme zu finanzieren. Beim Crowdfunding erhält der Geldgeber üblicherweise nur eine symbolische Gegenleistung, wie z.B. eine CD oder ein Foto. Beim Crowdinvesting hingegen handelt es sich um ein echtes Investment. Hier erhält der Investor im Gegenzug für seine Investition entweder Gewinnanteile an dem Startup oder wie in unserem Falle eine garantierte Festverzinsung. Je nach Art und Form, kann ein Crowdinvesting auch aus einer Kombination beider bestehen.
Wann und wie bekomme ich Geld?
Sie erhalten einmal im Jahr eine Zinszahlung. Die Zahlungen erfolgen jeweils per Banküberweisung auf die von Ihnen angegebene Bankverbindung. Nach Ablauf der Beteiligungsdauer endet die Beteiligung und der Investor erhält sein eingezahltes Kapital, nebst der festvereinbarten Verzinsung zurück.

Was ist, wenn ich mein investiertes Geld dringend benötige?
Bei Eurodo investieren Sie langfristig in Startup-Unternehmen, die auf mehreren Jahren ausgerichtet sind, da der Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens üblicherweise mehrere Jahre dauert. Es gibt zwar die Möglichkeit die Beteiligung an Dritte zu verkaufen, allerdings gibt es hierfür keinen geregelten Marktplatz, sodass Sie selbst einen Käufer finden müssen. Sie sollten daher nur Beträge investieren, auf die Sie längerfristig nicht angewiesen sind. Ohnehin sollten Sie nicht mehr als 10% Ihres Vermögens in Startup´s investieren. Mehr kann sich zwar sehr lohnen, jedoch steigt dann Ihr Risiko entsprechend.

Wie viel sollte ich investieren?
Wie viel auf Eurodo investiert werden sollte, hängt vom verfügbaren Einkommen ab. Als Faustregel hat sich die Summe von einem halben Netto-Monatsgehalt bewährt. Wenn Sie mehr investieren wollen, dann sollten Sie den Investmentbetrag auf mehrere Anlageformen aufteilen. So streuen Sie Ihr Risiko und investieren nicht alles in einem Unternehmen.

Wie geht es nach dem Investment weiter?
Nach Ihrem Investment erhalten Sie umgehend per E-Mail einen persönlichen Beteiligungsschein zugesandt, der Ihr Investment dokumentiert. In der darauffolgenden Zeit erhalten Sie während der gesamten Beteiligungsdauer einmal im Quartal ein Investoren-Reporting von dem Startup, in dem das Startup Sie über seine Geschäftsentwicklung informiert. Zinszahlungen werden automatisch per Banküberweisung auf die von Ihnen angegebene Bankverbindung zum vereinbarten Zinstermin vorgenommen.

Wie funktioniert Eurodo?
Eurodo ermöglicht das Crowdinvesting in Startup-Unternehemen. Crowdinvesting bedeutet, dass sich viele Personen zusammenschließen, um sich gemeinsam an einem Unternehmen zu beteiligen. Zusammen können die Investoren sich jeweils mit einem Betrag ihrer Wahl an das von Eurodo bereitgestellte Projekt beteiligen, um gemeinsam das benötigte Kapital aufzubringen. Im Gegenzug für ihre Investition erhalten die Investoren eine attraktive Festverzinsung. Darüber hinaus tun die Investoren durch ihre Investition auch noch etwas Gutes, denn ihr Investment fördert Innovation, Kreativität und Wachstum in Deutschland und ist somit Treibsatz für neue Arbeitsplätze.

Wie viel kostet die Nutzung von Eurodo?
Die Anmeldung bei Eurodo und die Nutzung der Plattform sind kostenfrei. Investoren zahlen auch keine Gebühr für ihre Beteiligung. Die gesamte Zahlung der Investoren fließt damit ohne Abzüge in die Beteiligung. Bei Eurodo gibt es keine Kontoführungsgebühren oder Transaktionskosten. Der gesamte Investitionsprozess ist somit kostenlos.

Wer kann auf Eurodo investieren?
Auf Eurodo kann jeder investieren, der volljährig ist. Die Idee von Eurodo ist, dass sich mittels Crowdinvesting jeder an innovative und renditestarke Projekte beteiligen kann.

Wie viel müssen Investoren mindestens investieren?
Die Mindestbeteiligung liegt bei 250 EURO.

Welches Risiko besteht für Investoren?
Eine Investition in einem Startup-Unternehmen, bietet große Chancen. Jedoch ist es ein Risikoinvestment. Im schlechtesten Fall besteht die Gefahr des Verlustes der gesamten Investition. Eine Nachschusspflicht besteht jedoch nicht. Das Risiko kann minimiert werden, indem man als Investor seinen Investmentbetrag auf mehrere Anlageformen verteilt und nicht alles in einem Projekt investiert. Diese Strategie wird häufig von professionellen Anlegern angewandt, da so das Risiko auf mehrere Unternehmen gestreut wird. So können erfolgreiche Investments andere, weniger erfolgreiche Investments ausgleichen. Ein Startup-Unternehmen und Startup-Investments sind sogenannte Risiko-Investments. Es gibt das Risiko seinen Investitionsbetrag zu verlieren. Läuft das Investment wie geplant, ist es auch möglich sein Investment zu vervielfachen. Das Risiko kann jedoch durch zwei einfache Schritte deutlich reduziert werden: investieren Sie nur einen kleinen Teil ihres Vermögens in Startup’s, beispielsweise 10%. Selbst wenn Ihr Investment dann ausfallen sollte, wird ihr Gesamtvermögen dadurch nur wenig beeinträchtigt. Teilen Sie Ihre Investitionen auf mindestens 3 unterschiedliche Anlageformen auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle 3 Investments ausfallen ist deutlich geringer, als dass ein einzelnes Investment ausfällt. Durch diese einfachen zwei Schritte sinkt Ihr Risiko beträchtlich, denn Sie haben dann eine doppelte Risikoabsicherung. Der Ausfall eines einzelnen Investments kann Ihr Gesamtvermögen dann kaum beeinträchtigen und selbst wenn alle Investitionsmöglichkeiten ausfallen, verlieren Sie nur einen kleinen Teil Ihres Vermögens. Gleichzeitig bleibt jedoch die Chance bestehen durch das erfolgreiche Startup-Investment bei Eurodo eine Rendite deutlich über der von traditionellen Anlagemöglichkeiten zu erzielen.

Wie kann man investieren?
Die Beteiligung an Startup’s geschieht vollständig elektronisch auf der Plattform – Eurodo – und dauert nur wenige Minuten. Das postalische Versenden von Dokumenten ist nicht nötig, da alle Dokumente elektronisch versandt werden.

Kann ich auch aus dem Ausland investieren?
Ja, das ist problemlos möglich. Auch Investoren mit einem Wohnsitz außerhalb von Deutschland können auf Eurodo investieren. Da wir dem Investor keine unnötigen Transaktionskosten entstehen lassen möchten, bieten wir auch SEPA-Lastschrift und Banküberweisung an. Diese Verfahren sind also auch bequem aus dem Ausland zu tätigen.

Kann ich auch als Unternehmen investieren?
Ja, das ist möglich. Bei der Registrierung können Sie zwischen Privatperson oder einem Unternehmen auswählen.

Welche Rechtsform hat die Beteiligung bei Eurodo?
Investoren beteiligen sich bei Eurodo in Form eines Nachrangdarlehens. Dies bedeutet, dass die Investoren den Investitionsbetrag für die Dauer der Beteiligung als Darlehen dem Startup überlassen. Im Gegenzug erhalten diese einen jährlich festvereinbarten Zinsertrag.

Welche Rechte und Pflichten bestehen für Investoren?
Investoren erhalten jedes Jahr eine Übersicht über die Verzinsung aus der Beteiligung. Zudem erhalten sie auch Einsicht in den veröffentlichten Jahresabschluss der Startup. Ferner berichten die Startup’s quartalsweise über ihren Geschäftsverlauf und über Neuigkeiten der Projekte. Pflichten entstehen durch die Beteiligung nicht, es besteht insbesondere keine Nachschusspflicht.

Wann kommt ein Crowdinvesting auf Eurodo zustande?
Für jedes Crowdinvesting eines Startup’s gibt es eine Investmentschwelle und ein Finanzierungsziel. Die Investmentschwelle muss erreicht werden, damit das Crowdinvesting zustande kommt. Das Finanzierungsziel ist dagegen der Betrag, den das Startup in seinem Crowdinvesting erreichen möchte. Ist dieses Ziel erreicht, kann das Startup seine Kampagne jederzeit beenden, aber auch einen über das Ziel hinausgehenden Betrag einsammeln. Ein Crowdinvesting ist abgeschlossen, sobald entweder die Zeit für das Crowdinvesting abgelaufen ist, das Finanzierungsziel erreicht und die Kampagne daher durch das Startup beendet wurde.

Was passiert, wenn das Crowdinvesting nicht zustande kommt?
Sollte die im Vorfeld durch Eurodo festgelegte Mindestsumme nicht vollständig in der dafür vorgesehenen Zeit eingesammelt werden, kommt das Crowdinvesting nicht zustande. Die Investoren bekommen ihr Geld dann vollständig zurück.

Haften die Investoren bei einer möglichen Insolvenz des Startup’s?
Nein! Das Risiko der Investoren beschränkt sich lediglich nur auf die, in das Startup, investierte Summe. Eine Nachschusspflicht besteht nicht. Die Investoren müssen also in keinem Fall mehr Geld investieren.

Kann ich als Investor meine Anteile auch verkaufen?
Grundsätzlich steht es jedem frei, seine Beteiligung selbständig und im Ganzen an Dritte zu übertragen. Für die Abwicklung müssen das Startup und der Investor über die Übertragung informiert werden und der Käufer bestätigen, dass er die Beteiligung übernimmt. Ein geregelter Zweitmarkt existiert jedoch nicht, d.h. die Beteiligungen sind damit nicht frei handelbar.